Widerruf von Auto-Krediten – Urteil vom BGH

Am 5. November 2019 soll eine Entscheidung des BGHs bekanntgegeben werden, in der es um den Widerruf von Fahrzeug Krediten geht. „Konkret geht es auch um Fälle, in denen Käufer eines Dieselfahrzeugs mittels einer Lücke im Finanzierungsvertrag, diesen wieder rückabwickeln konnten.“ sagt Joachim Cäsar-Preller, Anwalt aus Wiesbaden.

Fehlerhafte Fahrzeug Finanzierung berechtigt zum Widerruf

Neue Fahrzeuge sind sehr teuer. Viele potentielle Käufer nutzen daher eine Finanzierungs- oder Leasingmöglichkeit. Allerdings kann auch ein Finanzierungs- oder Leasingvertrag inhaltlich fehlerhaft sein, so der Anwalt für Verkehrsrecht aus Wiesbaden. Bisher haben schon einige Diesel Käufer über einen Widerruf des Vertrages weiterlesen…

Sensationsurteil beim Porsche Dieselskandal – Landgericht Heilbronn verurteilt bei Modell Macan S Diesel zu Schadensersatz

Das Landgericht Heilbronn hat in einem geführtes Verfahren wegen der Manipulation am Macan S Diesel den Automobilhersteller zu Schadenersatz verurteilt. Dieser Urteil ist spektäkulär, da der Kläger sogar noch mehr Geld zurück bekommen hat, als er damals für sein Auto bezahlt hat.

Porsche erneut im Macan S Diesel Abgasskandal verurteilt

Der Käufer des Fahrzeuges aus dem Sensationsurteil wandte sich an seinen Anwalt. Nachdem er herausgefunden hatte, dass sein Auto ebenfalls vom Macan S Diesel Abgasskandal betroffen ist. Zuerst forderte der Anwalt das Unternehmen Porsche AG außergerichtlich dazu auf, seinem Mandanten Schadenersatz wegen Manipulation zu zahlen. Diese berechtigte Forderung wurde vom Automobilhersteller zurückgewiesen. Deshalb klagte der Käufer des Macan S weiterlesen…

Scheibchenweise zum Skandal – Daimlers Salamitaktik verärgert den Bundesverkehrsministe

Im Schatten des VW-Abgasskandals agiert der drittgrößte Hersteller auf dem deutschen Automarkt nach der holländischen Methode: „Dröpsche für Dröpsche“ kommt zu Tage, dass auch Daimler unzulässige Abschalteinrichtungen in seinen Dieselmodellen, unter anderem im SUV-Verkaufsschlager GLS verbaut hat. Allerdings scheint der Konzern sich bei der Schadensbegrenzung Zeit zu lassen. Erst wenn das Kraftfahrtbundesamt eindrücklich dazu auffordert, wird gehandelt. Das hat G’schmäckle. Nun hat Daimler erneut eine Rückrufaktion gestartet. Unter anderem werden 260.000 Sprinter zu den Werkstätten gerufen, die bereits im Visier des KBA waren. Bundesverkehrsminister Scheuer ist darüber wenig amüsiert und wirft dem Konzern „Salamitaktik“ und „Trickserei“ vor. Interne Schätzungen von Mercedes-Benz gehen von einer sechstelligen Zahl an KfZ mit dem betroffenen Motor mit der Euro 5-Norm aus. Christof Bernhardt weiterlesen…

Volkswagen trickste auch bei Automatikgetrieben – Verbrauch- und Abgaswerte wurden manipuliert

Die lang erwartete Musterfeststellungsklage von 400.000 Diesel-Besitzern gegen den VW-Konzern hat kürzlich begonnen. Neben den bereits vielfach diskutierten Manipulationen der Abgaswerte an Fahrzeugen mit Schaltgetrieben soll VW auch an den Automatikgetrieben von Autos Veränderungen vorgenommen haben. Nun stellt sich die Frage, ob auch diese Manipulationen gegen das Gesetz verstoßen haben. Joachim Cäsar-Preller, Rechtsanwalt aus Wiesbaden, erläutert Ihnen den aktuellen Stand der Dinge.

Automatikgestriebe wohl auch von Manipulationen betroffen

Die Kanzlei aus Wiesbaden bestätigt, dass es Hinweise darauf gibt, dass VW wohl auch an Fahrzeugen mit Automatikgetrieben getrickst hat, um deren Verbrauchs- und Abgaswerte auf dem Testst weiterlesen…

Entlassungswelle bei Opel

Der Autobauer Opel, der vom französischen PSA-Konzern übernommen wurde, musste in seinem Stammwerk Rüsselsheim für den Großteil seiner 2600, dort beschäftigten Mitarbeiter, Kurzarbeit anmelden. Die notwendige Maßnahme sei, die Spätschicht, ab sofort für sechs Monate zu streichen. Damit soll die Durststrecke bis zur Einführung des neuen Astra überbrückt werden. Schon im August erklärt ein Verkehrsrecht Anwalt aus Wiesbaden, dass es aufgrund der hohen Lohnkosten, ohne Entlassungen unmöglich sein würde, das Werk fortzuführen. Der PSA-Konzern versprach bis 30. Juni 2023 keine Mitarbeiter zu entlassen. Dennoch wurde ein Abfindungsprogramm gestartet, von dem 3700 Beschäftigte der Opel Werke in Deutschland betroffen waren. Massiv getroffen hat diese Abfindungswelle auch das Stammwerk Rüsselsheim. „Aktuell ist geplant, dass noch 600 Mitarbeiter aus dem Werk abgefertigt w weiterlesen…

Thomas-Cook-Pleite: Welche Rechte haben die Reisenden?

Artikel von Achim Preu, Leiter Wirtschaftsredaktion Südhessen, Wiesbadener Kurier, 26.09.2019 – https://www.wiesbadener-kurier.de/panorama/aus-aller-welt/thomas-cook-pleite-welche-rechte-haben-die-reisenden_20475232

Nach der Pleite des Reiseriesen Thomas Cook gilt es nun für betroffene Pauschalurlauber, ihre Ansprüche geltend zu machen. Dabei ist jedoch so manche Enttäuschung zu erwarten.

OBERURSEL/WIESBADEN – Nach dem Insolvenzantrag von Thomas Cook Deutschland ist die rechtliche Situation eigentlich klar, so Experten. Denn jetzt muss die Insolvenzversicherung einspringen. „Aber nur dann, wenn die Reise vom Veranstalter verbindlich abgesagt wurde“, so der Wiesbadener Rechtsanwalt Joachim Cäsar-Preller. „Dann sollten sich die Kunden umgehend um ihre Ansprüche kümmern“, so Maximilian Heitkämper von der weiterlesen…